Kirche&Konzept
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Die Geschichte

Führende Familien der Papiermacherzunft prägten im 18. Jahrhundert den Ort und die evangelische Kirchengemeinde. Die Gläubigen errichteten mit der Gnadenkirche das erste evangelische Gotteshaus in Bergisch Gladbach.  Das heutige Aussehen der Kirche stammt vom Umbau 1899. Pfarrer der
Gnadenkirche
Namensliste
   

Gründung
der Gemeinde

Geschichten + Details

Glocken-Geschichte
Ein Zeitungsartikel

1770 "Ohngefähr 16 Haushaltungen und etlicher 70 Seelen" bitten Preußenkönig Friedrich den Großen um "öffentliche Religionsausübung mit allen Pfarrechten" und "Erbauung einer reformierten Kirche nebst Beruf und Unterhaltung der Prediger".
Infos zur damaligen Situation und Gründe für die Bitte!

29.08.1775 Dekret des Landesfürsten Herzog Carl-Theodor von Berg über die Gründung der ersten reformierten Gemeinde in Bergisch Gladbach, zu der vermögende Papierfabrikanten gehören. Gottesdienste gibt es vorerst im Saal der "Gohrischen Papier-Mühle".

1776 Der Bau der Kirche beginnt an der Hauptstraße nach Plänen des kurkölnischen Baumeisters Leydtel aus Poppelsdorf.

1776 Die Evangelische Grundschule wird gegründet. Unterricht zunächst im Lehrerfachwerkhaus auf dem Quirlsberg.

12.10.1777 Einweihung der Gnadenkirche. Einrichtung des Friedhofs neben der Kirche.

     Ältestes Foto von der Gnadenkirche: nach 1788, aber vor der Erweiterung von 1898

21.12.1787 Der Landesherr gibt die Erlaubnis für "Thurm und Glokken".

1788 Errichtung des Glockenturms an der Südseite mit zwei Glocken à 400 und 250 Kilogramm.

Gnadenkirche 1824: Aquarell von J. Scheiner von 1874 (Postkarte)
    
1798
Einbau der ersten (gebrauchten) Orgel, dafür Bau der Orgelempore im Turmgeviert (darunter im  "Parterre" Altar in Turmnische)

1827 Einbau einer neuen, gebrauchten Orgel

1870 Inbetriebnahme des neuen Friedhofs auf dem Quirlsberg

1891 Drei neue Glocken (Fis - die Liebe - 595 Kilogramm, Gis - der Glaube - 424 Kilogramm, Ais - die Hoffnung - 300 Kilogramm) ersetzen die bisherigen Glocken
    

Älteste Innenansicht: Blick auf Altar und Orgel, Foto von 1899 vorm Umbau
  
1898/99 Teilweiser Abriss und Vergrößerung der Gnadenkirche nach Plänen des Baurats Otto March aus Charlottenburg. Der Kirchenbau erhält seine heutige Außengestalt. Umbau der Orgel.

1899 Baubeginn des neuen (heutigen) Pfarrhauses (bis dahin wohnte der Pfarrer im Kirchenanbau, dem heutigen Küsterhaus)
   

Blick zu Altar und Orgel, Foto nach 1900 und vor 1951
1900 Die Papierfabrikanten-Brüder Hans und Richard Zanders stiften der Kirche je ein Fenster.

1900 Eine Gemeindepflegestation zieht ins Pfarrhaus Quirlsberg.

1. Juli 1917 Abschiedsgeläut der drei Bronze-Glocken, von denen die zwei größten für Kriegszwecke in Kall/ Eifel eingeschmolzen werden (die dritte wird für die neuen Glocken in Zahlung gegeben)

23. Januar 1921 Zwei neugegossene Glocken aus Stahl werden zur dritten, alten aufgezogen.

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1928 Eröffnung des "Wohlfahrtshauses" (Keimzelle der heutigen Ev. Krankenhaus gGmbH)

1948 Bau des Rehseheims an der Gnadenkirche (Abriss 1999)

1951/52 Restaurierung der Kirche, Umzug der generalüberholten Orgel vom Kirchturmgeviert auf die vergrößerte Empore über dem Portal. Das Kircheninnere erhält das heutige Gesicht.

Das Rehseheim an der Ostseite der Gnadenkirche, rechts im Bild

1956 Bau des Gemeindehauses, Quirlsberg 8 (1998 an die Ev. Krankenhaus gGmbH verkauft)

1968 Einweihung des Kindergartens, Quirlsberg 6 (heutige Kita Quirl)

1972/73 Restaurierung der Kirche.

1974 Einweihung des Alten- und Pflegeheims An der Jüch (heute Helmut-Hochstetter-Haus, gehört der Ev. Krankenhaus gGmbH)

1975 Einbau der ersten brandneuen Orgel.

1975 Einweihung des Seniorenwohnheims Quirlsberg 3 (gehört der Ev. Krankenhaus gGmbH)

1990 Der alte Friedhof neben der Kirche wird unter Denkmalschutz gestellt.

7. Oktober 1992 Die Gnadenkirche wird als Denkmal eingetragen.

1994 Renate Zanders, Patriarchin der Papierfabrikantenfamilie, stiftet der Kirche zwei Fenster.


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1997 Verkauf des bisherigen Gemeindehauses
auf dem Quirlsberg an die
Evangelische
Krankenhaus gGmbH

1997 Kauf der Gaststätte "Schmidt am Dom" (jetzt "Quirl's") neben der Kirche an der Hauptstraße

1998 Übernahme des Jugendzentrums auf dem Quirlsberg vom AKSM, neuer Name: 
Q1 Jugend-Kulturzentrum

1997 Kauf der Gaststätte Schmidt am Dom, die zum Quirl's wird
  
    Der Bezirk Stadtmitte hat das Jugendzentrum 1998 vom AKSM übernommen
   
1999 Konfirmanden fertigen für den Altarraum ein neues Kreuz aus Metall.

1999 Abriss des Rehseheims

2000 Baubeginn des neuen großen Gemeindesaals

2001 Einbau einer Funkuhr fürs Geläut

Das Kreuz fertigten Konfirmanden 1999
   
2001 Der Klöppel der kleinen Glocke bricht, ein neuer wird geschmiedet.

April 2002 Einweihung des neuen Gemeindesaals (neue Küche im Oktober 2003)

2009 Renovierung der Kita Quirl

Ostern 2009 Neue Akustik-Anlage und Sitzpolster für die Kirche

September 2009 bis Januar 2010 Außensanierung der Gnadenkirche (Fotos)

September 2012 bis Dezember 2012 Sanierung des Innenraums der Gnadenkirche inklusive Einbau einer Belüftungsanlage (Fotos)

Juni 2013 Renovierung der Hammer-Orgel und Einbau einer neuen Steuerungsanlage

Juni 2013 Umgestaltung des Gemeindesaals zum Chill-out-Angebot "Engel am Dom"

frisch renovierte Gnadenkirche

    
Wer war Pfarrer an der Gnadenkirche?
Die Namensliste

Wie lebten die Menschen, als die Kirchengemeinde gegründet wurde?
Historische Details

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